Die Ihlegärten

Parzellengärten entlang der Ihle

Die Ihle ist die traditionelle Lebensader Burgs. Ihr Kreuzungspunkt mit einem bedeutenden mittelalterlichen Handelsweg war Gründungsanlass der Stadt. Für die Stadtentwicklung spielte die Ihle seit jeher eine bedeutende Rolle – als Schutz für die mittelalterliche Stadt, als Transportweg und Standortfaktor der gewerblichen industriellen Entwicklung. Zur Landesgartenschau sollen die Ihle-Auen wieder für eine unmittelbare Verknüpfung von Stadt und Landschaft sorgen und ein ca. 1,0 ha umfassendes Gartenband zwischen Flickschupark und Weinberg bilden – mitten in der Burger Altstadt.

Ende 2016 wurden die Ihlegärten als erstes der vier Ausstellungsflächen fertiggestellt. Zur Gartenschau werden u.a. die Terrassengärten mit ihrer üppigen Staudenbepflanzung zum Verweilen einladen. Auf Sitzstufen ruhend kann der Besucher den Blick auf die Fachwerkhäuser in der Umgebung auskosten oder die Sonne genießen. In den Parzellengärten werden regionale Künstler abwechselnd ihre Werke vorstellen. Auch die Kirchen der Stadt Burg sowie die Partnerstädte Tira (Israel) und La Roche-sur-Yon (Frankreich) werden in den Ihlegärten vertreten sein. Ein Schumacher und ein Gerber werden als Kunstobjekte auf die Geschichte der Ausstellungsfläche verweisen. Weitere Informationen zu diesen Berufen erhalten die Gäste im benachbarten Museum Historische Gerberei, das auf dem Rundweg besucht werden kann.

Ihlegärten der Landesgartenschau Burg 2018
Ihlegärten der Landesgartenschau Burg 2018
Ihlegärten der Landesgartenschau Burg 2018
Ihlegärten der Landesgartenschau Burg 2018