Der Flickschupark

Flickschupark der Landesgartenschau Burg 2018

Historische Parkanlage mit einem bedeutsamen Altgehölzbestand.

Der Flickschupark hat direkten Anschluss an die Uferbereiche der Ihle und stellt gewissermaßen das Tor zur Landschaft dar. Die extensiven Auenbereiche der Ihle erreichen hier den östlichen Altstadtrand und bilden den Startpunkt eines Weges aus der Stadt in die Landschaft. Der Umbau der historischen Parkanlage von 1912 für die Landesgartenschau Burg 2018 soll den Bestand und die Weiterentwicklung der Attraktivität für Freizeit und Erholung sichern.

Zur Gartenschau wird es hier sieben Themengärten geben, die die planerische Vielfalt und das Können der Landschaftsarchitekten zeigen. Außerdem ist eine Ausstellung der Forstwirtschaft geplant, die das Material Holz in seiner vielfältigen Form präsentiert. Die Gärtner und Floristen demonstrieren ihr Handwerk wiederum in einer 600 m² großen Halle. In 12 wechselnden Ausstellungen (Hallenschauen) entführen sie den Besucher in die vielfältige Welt der Pflanzen. Während auf der Insel im Flickschuteich eine üppige Rhododendrenblüte fasziniert, bilden auf dem Teich selbst 1.000 m² Seerosen den Blickfang. Bestaunen kann der Besucher diese mit dem Ruderboot vom Wasser aus oder aber vom Rundweg, der von opulenten Stauden- und vielfältig bunten Wechselflorbändern begleitet wird. Unmittelbar am Wasser laden das „Café am See“ und das Restaurant „Albertine“ zum Verweilen ein, während die historische Platanenallee eine einmalige Kulisse für Kunst- und Klanginstallationen ergibt. Einen Einblick in die Welt des Kleingartens eröffnen der Informationsstand des Kreisverbandes der Kleingärtner sowie die benachbarte Kleingartenanlage „Waisenhausgarten“, die ebenfalls besichtigt werden kann. Im hinteren Teil des Parks wird ein über 5 m hoher Aussichtshügel neue Perspektiven und Blicke auf das Tal der Ihle eröffnen. Für Kinder kann der Hügel, der über einen attraktiven Wasserspielplatz verfügt, zum Spielen und Entdecken genutzt werden.